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Neugestaltung Breisacher Innenstadt

BRINGEN SIE SICH EIN – BESTIMMEN SIE MIT!

Die Baustelle zur Neugestaltung der Breisacher Innenstadt beginnt im Herbst. Bereits jetzt sind alle Gewerbetreibenden eingeladen, Aktionen und Events mitzugestalten, um die Attraktivität der Innenstadt zu sichern. Die Stadt hat ihre Unterstützung bei der Planung und Umsetzung zugesichert – auch finanziell.

Beim Workshop am letzten Mittwoch, wurden viele Ideen gesammelt, diskutiert und priorisiert. So sollen bereits zur Autoschau am 06./07. Mai erste Aktionen stattfinden, die mit einem Augenzwinkern auf die Baustelle hinweisen. Ebenfalls soll frühzeitig ein Baustellenfest zum Beginn der Arbeiten geplant werden. Voraussetzung für die Unterstützung der Stadt ist eine Gruppe engagierter Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen aus den verschiedenen Straßenzügen, die die Interessen der Gemeinschaft vertritt und als Ansprechpartner für die Stadt bei der Planung und Umsetzung von Maßnahmen wirkt.

Eine Gruppe von fünf Personen hat sich bereits gefunden und trifft sich seit Ende April alle 2-3 Wochen in der Mittagspause. Wenn Sie Interesse haben, sich einzubringen, antworten Sie einfach auf diese Email, sodass wir Sie in den Verteiler aufnehmen können.

Die Teilnahme verpflichtet zu nichts, jede helfende Hand ist willkommen!

 

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei
Stefanie Armbruster
StS Wirtschaftsförderung & Europaangelegenheiten
T 07667 832 114
E armbruster@breisach.de

 

WORKSHOP „EVENTS & AKTIONEN IN DER BAUPHASE “ AM 19. APRIL 2017, 19:00 UHR, SPITALKIRCHE FÜR EINZELHÄNDLER, DIENSTLEISTER & GASTRONOMEN IN DER INNENSTADT


Am Abend des 19. April traf sich eine kleine und bunt gemischte Gruppe Gewerbetreibender der Breisacher Innenstadt. Die zentrale Frage des durch DIALOG BASIS moderierten Workshops: Mit welchen Maßnahmen wollen wir der kommenden Baustelle begegnen und wie kann die Stadt uns dabei unterstützen?

Bürgermeister Rein sicherte den Gewerbetreibenden die tatkräftige sowie finanzielle Unterstützung der Stadt für gemeinschaftlich getragene Maßnahmen zu. An Ideen für mögliche Aktionen und Events und dem Engagement der Anwesenden mangelt es nicht: Über 100 Anregungen aus dem seit letztem Sommer laufenden Prozess, wurden an diesem Abend gesichtet, ergänzt, priorisiert und diskutiert. Bürgermeister Rein sagte direkt zu, die Umsetzung der favorisierten Vorschläge zu prüfen und zusammen mit den Gewerbetreibenden entschieden voranzutreiben:
Events

  1. Baustellenfeste zu Beginn und zu einzelnen Bauabschnitten
  2. Verlängerte Öffnungszeiten (Donnerstag/ Freitag/Samstag/ ggf. einmal im Monat)
  3. Best Ager Tage (Seniorentage) mit Fahrservice

Weitere Ideen:
Themenevents (z.B. Mittelalterfest), Lichternacht, Flohmarkt

Aktionen

  1. Shuttle vom Parkplatz in die Innenstadt (Bimmelbahn, Traktor)
  2. Besondere Services wie Hol- und Bringdienste, Taschenträger-Aktionen…
  3. Ein Maskottchen/ Logo mit dazu passenden Werbeaktionen

Weitere Ideen:
Parken auf dem Marktplatz im Winter, gemeinsame Regelungen zu längeren Öffnungszeiten, Gutscheinaktionen

Neben den Aktionen und Events ist es den Gewerbetreibenden besonders wichtig, kontinuierlich über den Fortlauf der Bauarbeiten informiert zu werden. Zudem sollen die Kunden über verschiedene Medienkanäle und Beschilderung direkt vor Ort über das vorhandene Angebot, die Erreichbarkeit und die Parkmöglichkeiten auf dem Laufenden bleiben. Eine Möglichkeit über Neuigkeiten, Events und spontane Angebote zu informieren ist die „Wunderfitz-App“ der Badenova. In einem kurzen Vortrag stelle Frau Korn, Unternehmensentwicklerin bei Badenova, die Möglichkeiten der App vor und bot den Breisachern an, als Pilotstadt kostenlos Meldungen zu veröffentlichen.

Besonders wichtig ist nun, da waren sich alle einig, dass alle an einem Strang ziehen. Denn die besten Ideen haben keinen Wert, wenn sie nicht von einer ausreichend großen Gruppe getragen werden. Verbunden mit der Sorge, dass die Vorhaben womöglich an mangelndem Engagement scheitern könnten, setzten sich die etwa 20 Anwesenden an diesem Abend beim Thema „Netzwerken“ auch mit der Frage auseinander, wie man den Rest der ca. 80 Gewerbetreibenden motivieren kann, sich zu engagieren. Für die Planung und Umsetzung der Ideen braucht es eine klare Struktur und das bunte Engagement möglichst vieler Gewerbetreibender. Bereits während des Workshops fand sich eine kleine Gruppe, die einige Aktionen möglichst zügig planen und umsetzen möchte.  Alle Gewerbetreibenden der Innenstadt sind aufgerufen, sich dieser Gruppe anzuschließen.

 

PARKPLATZWORKSHOP ZUR INNENSTADTERNEUERUNG VON BREISACH AM RHEIN 08. Februar 2017, 18:30-21:00 Uhr in der Aula der Hugo-Höfler-Realschule


Am Mittwoch, den 8. Februar ging das Baustellenmanagement zur Neugestaltung der Breisacher Innenstadt in der Hugo-Höfler-Realschule in die nächste Runde: Einen Abend lang arbeiteten Bürgerinnen und Bürger zum Schwerpunktthema Parken.

Im Vorgang des Workshops hatten die Besucher die Möglichkeit, sich an Stellwänden auf Lageplänen über den aktuellen Stand der Planungen zu informieren. Nach der Begrüßung durch Markus Rupp, Konrektor der Hugo-Höfler-Realschule, hieß auch Bürgermeister Oliver Rein die ca. 50 Teilnehmenden willkommen: Vor dem Hintergrund der vielen bisherigen Gespräche und Beschlüsse freue er sich, dass es nun mit dem Thema Parken weitergehe. Dem Thema, das den Gewerbetreibenden und Anwohnern besonders am Herzen liege. Zusammen mit allen relevanten Interessengruppen wolle die Stadt gute Lösungen finden.
Bevor sich die Bürgerinnen und Bürger an die Arbeit machten, wurden Sie über den aktuellen Stand der Planungen informiert:

Florian Krentel vom Büro FICHTNER Water & Transportation berichtete in Kürze zum aktuellen Stand des neuen Verkehrskonzepts (Einbahnstraßenregelung). Wie bei der Umsetzung von Verkehrskonzepten üblich, müsse man nach einer Einführungsphase das Konzept ergänzen und nachjustieren. So wurden bereits die Parkmöglichkeiten in der Richard-Müller-Straße von Längs- auf Schrägparker umgestellt, sodass es hier nun mehr Parkplätze gibt. Die Verkehrsführung auf der Rheinstraße wurde durch neue Verkehrszeichen so angepasst, dass der Schleichverkehr über die Richard-Müller-Straße verringert wird. Weitere Nachjustierungen wie z.B. ein Verkehrsleitsystem, verschärfte Verkehrskontrollen, eine Geschwindigkeitsdämpfung in der Zeppelinstraße, die Öffnung der Rempartstraße, das Eindämmen der Schleichverkehre in der Spitalgasse/ Ziegelhofstraße und der Stuckgasse sowie eine Ausweitung der 20er-Zone werden derzeit geprüft.

Florian Priesner vom Büro faktorgrün stellte die neuesten Entwicklungen der Planung zur Innenstadt-erneuerung vor: Der Wassertechniker wurde bereits mit der konkreten Planung der Umsetzung des Fontänenfeldes beauftragt. Die Linden auf dem Marktplatz sollen erhalten und durch Einfassung in ein Holzdeck als Sitzmöglichkeit aufgewertet werden. Die notwendige technische Ausstattung für Veranstaltungen auf dem Marktplatz (Frisch- und Abwasserleistungen, Strom) wurde in Abstimmung mit den verschiedenen Veranstaltern geplant. Herr Priesner erklärte anhand von Karten, welche Kriterien zum aktuellen Planungsstand der Parkplätze im Planungsgebiet führten. Und zeigte auf, wo neue Parkplätze entstehen werden. Die abschließende Bilanz zeigt: Durch die Neugestaltung der Innenstadt wird es 18 Parkplätze weniger im unmittelbaren Umfeld der Innenstadt geben, als es aktuell der Fall ist. Herr Krentel zeigte auf, welche Parkmöglichkeiten in 2 Minuten Erreichbarkeit zur Innenstadt liegen werden und welche es in maximal 5 Minuten fußläufig geben wird.

Mit ein paar Tipps zum Thema Parkplatzmanagement durch Herrn Krentel begann das gemeinsame Arbeiten: In zwei moderierten Gruppen– einmal zum Kernbereich, einmal zum Randbereich der In-nenstadt – diskutierten die Anwesenden Maßnahmen zur Gestaltung der Parksituation nach den Baumaßnahmen. Die beiden Experten standen dabei für Fachfragen zur Verfügung. Nach über einer Stunde wurden die Ergebnisse der Gruppenarbeit vorgestellt. Dabei standen u.a. folgende Themen im Mittelpunkt: Verbesserung der Beschilderung/ Installation eines Parkleitsystems, verbesserte Beleuchtung der Parkplätze und Fußwege, Ausbau von Park & Ride Parkplätzen im Randbereich, Parkbewirtschaftung, Bestandsaufnahme zur Auslastung der Parkplätze, verschärfte Kontrollen sowie die behinderten- und altersgerechte Gestaltung des Parkraums.

Schließlich wurden die Ergebnisse mit Bürgermeister Rein, Baudezernent Baum, Herrn Krentel und Herrn Priesner diskutiert. Viele der Vorschläge lassen sich realisieren oder sind bereits in der Prüfung durch die Stadt. Jeder der Experten nahm eine „Hausaufgabe“ mit. Herr Baum wird im Baudezernat die Beleuchtung der Fußwege zu den äußeren Parkplätzen in Angriff nehmen, Herr Krentel wurde mit einer Erhebung des Parkbedarfs (Lang- und Kurzzeitparken) im Innenstadtbereich beauftragt und das Büro faktorgruen wird die Realisierung von einzelnen Stellplätzen auf der Westseite des Markplatzes in der Wintersaison prüfen.
Eine Liste aller gesammelten Anregungen zusammen mit den Auskünften von Seiten der Stadt und der Experten finden Sie in Kürze hier.

Das Ende des Workshops war noch lange nicht das Ende des Baustellemanagements zur Neugestaltung der Innenstadt: In Kürze können die Bürgerinnen und Bürger auf dem Marktplatz Musterbelegungen anschauen und bewerten, es wird eine Sprechstunde mit dem Ingenieurbüro Zink für Anlieger zu Anfahrt und Anlieferung während der Bauphase geben und in einem weiteren Workshop werden Aktionen und Events während der Baustelle geplant.
Moderiert wurde der Workshop von DIALOG BASIS, einer neutralen Dialog-Organisation, spezialisiert auf Bürgerbeteiligungsprozesse.

 

Der Bürgerdialog geht weiter: Parkplatz-Workshop am 08. Februar 2017

Am Mittwoch, den 08. Februar 2017 findet ab 18:30 Uhr in der Aula der Hugo-Höfler-Realschule, zum Kaiserstuhl 1, ein Workshop zum Thema Parken in Breisach am Rhein statt. Dazu lädt die Stadt Breisach am Rhein alle Gewerbetreibenden, Anlieger und Hauseigentümer sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ganz herzlich ein.

Im Fokus der Veranstaltung steht die Parkplatzsituation nach der Neugestaltung unserer Innenstadt.

Den Auftakt des Workshops bilden aktuelle Informationen zum neuen Verkehrskonzept sowie zur Parkplatzbilanz im Zuge der Umbaumaßnahmen.
Danach sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops gefragt: An großformatig ausgedruckten Karten und Plänen der Stadt Breisach am Rhein möchten wir gemeinsam mit Ihnen ganz konkrete Vorschläge und Anregungen zum Thema Parken im Innenstadtbereich sammeln. Dabei stehen Ihnen auch Experten vom Ingenieurbüro Fichtner und vom Architekturbüro faktor gruen Rede und Antwort.
In einer Podiumsdiskussion sollen Ihre Anregungen anschließend vertieft und mit städtischen Vertretern in die Parkplatzstrategie eingeordnet werden.
Mit einem Ausblick auf weitere Beteiligungsformate zur Neugestaltung der Breisacher Innenstadt schließt der Parkplatz-Workshop, der von DIALOG BASIS moderiert wird.

 

Zeitplan / Eckdaten Planung und Neugestaltung Breisacher Innenstadt:

  • Vor-/ Entwurfsplanung: September Dezember 2016-April 2017

  • Ausführungsplanung: Dezember 2016-April 2017

  • Vorbereitung der Vergabe/ Aufstellen LV/ Angebotsfrist: April 2017-August 2017

  • Angebotsprüfung/ Vergabevorschlag: August 2017-September 2017

  • Auftragserteilung: ca. September 2017

  • Baustart: ca. Oktober 2017

  • Bauphase 1/ Funktionsabschnitte 1-3, Gutgesellentorplatz: ca. Oktober 2017-September 2018

  • Bauphase 2/ Funktionsabschnitte 4-6, Rheinstr./ Marienau/ Rheinuferstr.: ca. März 2018-November 2018

  • Bauphase 3/ Marktplatz: ca. November 2018-September 2019

  • Bauphase 4/ Funktionsabschnitt 7, Rheinstraße: ca. Mai 2019-November 2019

 

Fragebogen an alle Gewerbetreibenden der Breisacher Innenstadt Rückmeldung bis 28. April 2017

Die Baustellenzeit soll für die betroffenen Gewerbetreibenden der Breisacher Innenstadt so reibungslos und mit so wenigen Einschränkungen wie möglich für den Betrieb durchzuführen. Um die geplanten Baumaßnahmen entsprechend planen und vorbereiten zu können, wurde an alle Gewerbetreibende im Planungsgebiet ein Fragebogen zum betrieblichen Ablauf gesendet.

Die Informationen der Gewerbetreibenden fließen in den Baustellenzeitenplan ein. Voraussichtlich Ende Mai/ Anfang Juni wird es zusätzlich für eine Sprechstunde für alle betroffenen Gewerbetreibende mit dem Baustellenmanager, Herrn Wolf vom Ingenieurbüro Zink geben, in der noch einmal ganz konkret über den Bauablauf, die verschiedenen Baumaßnahmen informiert wird und die Gelegenheit bietet, Fragen zu stellen oder noch wichtige Hinweise zu nennen, die im Bauablauf berücksichtigen müssen.

 

 

Eine Übersichtskarte der einzelnen Bauphasen finden Sie hier zum Download:

 

Verschiedene Planungsgespräche haben stattgefunden:

25.01.2017Planungsgespräch mit dem Blinden- und Sehbehinderten Verein
19.12.2016Gespräch mit dem Stadtseniorenbeirat und Inklusionsbeauftragten
30.11.2016Planungsgespräch mit den Veranstaltern zur technischen Ausstattung des Marktplatzes

 

 

Neugestaltung Innenstadt - Vorstellung der Entwurfsplanung und Kostenberechnung im Gemeinderat am 13.12.2016

In der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 13.12.2016 wurde die Entwurfsplanung zur Umgestaltung der Breisacher Innenstadt von Architekt Martin Schedlbauer, büro faktor gruen vorgestellt. Die Entwurfsplanung bildet die Grundlage für die weitere Ausführungsplanung.

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung folgende Beschlüsse für die weitere Planung und Ausführung gefasst:

  • Ausführung der Neugestaltung des Marktplatzes, der Rheinstraße und des Gutgesellentorplatzes mit Naturstein
  • Verwendung von Materialen die den Grundsätzen der Nachhaltigkeit und den
    Vorgaben der Kernarbeitsnormen der internationalen Arbeitsorganisation (ILO)
    entsprechen (keine Materialien aus Asien, Afrika, Indien oder Lateinamerika)
  • Erhalt der drei Linden auf dem Marktplatz
  • Einbau eines Wasserfontänenfeldes auf dem Marktplatz sowie  am Gutgesellentorplatz nebst eines Wasserlaufes

Die Prästentation der Gemeinderatssitzung finden Sie hier zum Download:

 

Der Bürgerdialog geht im neuen Jahr weiter


 

Im November trafen sich im Rathaus Vertretende vonseiten der Stadt, des Architekturbüros faktor gruen, der Ingenieurbüros Fichtner und Zink sowie DIALOG BASIS. Im Mittelpunkt des gemeinsamen Abstimmungsgesprächs standen der weitere Ablauf der Neugestaltung der Breisacher Innenstadt und die dazugehörige Bürgerbeteiligung. Allen Gesprächsteilnehmenden war hierbei wichtig, auf Grundlage der wertvollen Anregungen, Wünsche und Ideen der Bürgerinnen und Bürger die Umbaumaßnahmen weiter zu gestalten. Zuletzt lieferte die Architektensprechstunde zum Gestaltungsentwurf im Juli dieses Jahres zahlreiche Anregungen, welche die Planungen vom Architekturbüro faktor gruen detailgenau bereicherten.  

Inzwischen ist absehbar, dass die Baustelle nicht vor Herbst 2017 beginnen wird. Die nächsten Veranstaltungen zur Bürgerbeteiligung sind für Anfang nächsten Jahres geplant: Der angekündigte Parkplatzworkshop wird voraussichtlich Anfang/Mitte Februar stattfinden. Fachbeiträge zur Parkplatzsituation vor und nach der Innenstadterneuerung zu Beginn bilden die Basis für den weiteren Workshopverlauf, in dem die Mitarbeit engagierter Breisacherinnen und Breisacher zur Lösungsentwicklung gefragt ist.
Im Februar/ März werden Gespräche zu den einzelnen Bauabschnitten und dem geplanten Bauablauf mit den jeweiligen Anliegern aus Gastronomie und Einzelhandel sowie den Anwohnern folgen.

Eine öffentliche Bürgerwerkstatt ist für das Frühjahr angesetzt. Ziel dieser Veranstaltung wird sein, auf Basis der bisher gesammelten Ideen, geeignete Aktionen für die Belebung der Innenstadt während der Bauzeit zu erarbeiten und zu konkretisieren.

Die Stadt Breisach am Rhein, unterstützt durch DIALOG BASIS, freut sich auf die produktive Fortführung des Gestaltungsprozesses!

Sie haben Fragen, Wünsche, Anregungen zur Umgestaltung der der Breisacher Innenstadt?

Ihre Ansprechpersonen bei der Stadt Breisach am Rhein:
Stefanie Armbruster
Telefon 07667 832 114
E-Mail armbruster@breisach .
 

 

ARCHITEKTENSPRECHSTUNDE ZUR NEUGESTALTUNG INNENSTADT BREISACH am 21.07.2016

Am 21.07.2016 fand im Rahmen des Dialogprozesses zur Neugestaltung der Breisacher Innenstadt eine Architektensprechstunde in der ehemaligen Spitalkirche statt. Ab 15 Uhr erwarteten Herr Schedlbauer und Herr Patings vom beauftragten Landschaftsarchitekturbüro Faktor gruen sowie Herr Baum, Baudezernent der Stadt Breisach, interessierte Bürgerinnen und Bürger. Insbesondere bei den anliegenden Gastronomen und Einzelhändlern fand dieses Angebot großen Anklang. So beantworteten Herr Schedlbauer, Herr Patings und Herr Baum fast ohne Pause bis 20:30 Uhr Fragen und Anregungen rund um den Vorentwurf für Marktplatz, Gutgesellentorplatz und Rheinstraße.

Häufig kamen zudem Fragen zur Parkplatzsituation und dem zeitlichen Ablauf der Baustelle. Hier verwies der Landschaftsarchitekt auf die beiden Workshops nach der Sommerpause, in denen die Antworten ausführlich geklärt werden sollen. Bisher kann gesagt werden, dass es in diesem Jahr keinen Baubeginn geben wird und der erste Abschnitt der Baustelle der Gutgesellentorplatz sein wird. Zudem ist die Stadt um ausreichende Alternativen für die am Marktplatz wegfallenden Parkplätze bemüht.

Moderiert und dokumentiert wurde die offene Sprechstunde von Dr. Georg Fiedler und Johanna Feix von DIALOG BASIS.

 

Einführung des Einbahnstraßensystems in der Innenstadt

Am Montag, 04. Juli starten die vorbereitenden Arbeiten für die Einrichtung des Einbahnstraßensystems in der Innenstadt. Die neue Verkehrsführung tritt voraussichtlich Ende Juli in Kraft.

Künftig wird die Rheinstraße ab der Stuckgasse dann als Einbahnstraße bis zum Gutgesellentorpatz ausgewiesen (Westrichtung/ Richtung Rhein). Die Gegenrichtung erfolgt über die Richard-Müller-Straße, die als Einbahnstraße zwischen Gutgesellentorplatz und Zeppelinstraße (Ostrichtung) eingerichtet wird.
Die Rempartstraße wird zwischen Neutorplatz und Richard-Müller-Straße ebenfalls als Einbahnstraße ausgewiesen. Die Gegenrichtung wird von der Zeppelinstraße übernommen, die als Einbahnstraße von der Poststraße zum Kreisel an der Bahnhofstraße geführt wird.

Im Rahmen der Einführung der neuen Verkehrsführung in der Innenstadt wird außerdem die Verkehrsinsel im Kreuzungsbereich Gutgesellentorplatz/ Kupfertorstraße/ Richard-Müllerstraße abgebaut, damit Busse künftig besser in die Richard-Müller-Straße einfahren können.

Die Einbahnstraßenregelung ist vorab probeweise für 6 Monate vorgesehen. Danach werden die bis dahin gesammelten Erfahrungen ausgewertet und über die endgültigen Maßnahmen entschieden.

Weiter Informationen zur Fortschreibung des Vekehrskonzeptes und Einführung des Einbahnstraßensystems in der Breisacher Innenstadt finden sie hier:

Fortschreibung Verkehrskonzept Breisach

 

Nächste Schritte im Baustellenmanagement "Neugestaltung Innenstadt Breisach":

 

Juli 2016

Gespräch zu Gastronomie in der Rheinstraße

(Ergänzung der Siegerentwurfsplanung, da bisher noch keine Planung dazu besteht)

 

Architekten-Sprechstunde

Aus den Vorgesprächen und der Informationsveranstaltung am 01. Juni ging hervor, dass ein direkter Dialog mit dem Architekten zu Planungsdetails seines Entwurfes vonseiten der Bürgerschaft gewünscht wird. Die Sprechstunde mit Herr Schedlbauer von faktorgruen – inzwischen vom Gemeinderat als zuständiges Architekturbüro bestätigt - wird noch im Juli angeboten werden. Frau Johanna Feix und Herr Dr. Georg Fiedler von DIALOG BASIS dokumentieren die Gespräche und stehen für Fragen zum weiteren Beteiligungsprozess zur Verfügung.

 

Nach der Sommerpause:

 

Parkplatz-Workshop

Das Thema Parklätze in und nahe der Innenstadt liegt den Breisacher Bürgerinnen und Bürgern, vor allem den Gewerbetreibenden, besonders am Herzen. Um die vielen wertvollen Ideen und Anregungen aufzunehmen, ist ein Workshop zu diesem Thema geplant. Zwei Themenpaten werden über die Planungen und Möglichkeiten vonseiten der Stadt berichten bzw. eine fachliche Einschätzung zu Verkehrsplanung und Parkplatzmanagement geben.
Das Thema Parkplätze umfasst sowohl den Zeitraum während der Baustelle als auch die Zeit danach. Nach kurzen Impulsvorträgen durch die Themenpaten werden deshalb in zwei Gruppen Lösungen und Ideen zum Parkplatzangebot in Breisach erarbeitet. Später wechseln die Gruppen, sodass jeder Gelegenheit erhält, sich zu beiden Zeiträumen einzubringen.


Bürgerwerkstatt zum Ablauf der Bauphase: Neugestaltung Marktplatz, Rheinstraße und Gutgesellentorplatz

Im Mittelpunkt der Bürgerwerkstatt stehen folgende Fragen: Wie gestaltet sich der Ablauf der Bauphasen zur z.B. Marktplatzsanierung im Einzelnen? Welche Informationswege wünschen sich die Gewerbetreibenden und Bürgerinnen und Bürger während der Bauarbeiten? Und, welche Marketingaktionen und Events lassen sich wie, wann und von wem gestalten?
Um alle Teilnehmenden auf den gleichen Wissensstand über den Bauprozess zu bringen, werden die an der Planung beteiligten Büros eingeladen, kurze und anschauliche Vorträge zu Beginn der Veranstaltung zu halten. Bürgerinnen und Bürger, Einzelhandel, Gastronomie und entsprechende Verbände und Vereine sind eingeladen, sich über den gesamten Ablauf der Baumaßnahmen zu informieren und förderliche Beteiligungsprozesse, Aktionen und Events selbst mit zu gestalten.
Gemeinsam mit den entsprechenden Expertinnen und Experten werden die einzelnen Bauabschnitte an einem Zeitstrahl beleuchtet. Mit Hilfe des Zeitstrahls lassen sich auch geeignete Termine für Event- und Marketingaktionen bestimmen.

 

Themenfeldanalyse: Neugestaltungsentwurf Innenstadt Breisach am Rhein und Baustellenmanagement - so geht es weiter:

Die Themenfeldanalyse basiert auf den Inhalten der  Vorgespräche zum Neugestaltungsentwurf der
Innenstadt Breisachs sowie zum Baustellenmanagement im Zuge der baulichen Umgestaltung. Ein Großteil der Gespräche konnte mit Vertretenden aus Einzelhandel, Gastronomie und Bewohnerschaft am 19. Mai 2016 im Rathaus der Münsterstadt persönlich geführt werden. Weitere Gespräche
erfolgten im Nachgang telefonisch.
Die Themenfeldanalyse wurde erweitert um Anregungen und
Ideen aus der „Informationsveranstaltung: Architekturwettbewerb Neugestaltung Innenstadt und Baustellenmanagement“ vom 1. Juni 2016 in der Stadthalle Breisach am Rhein.

Die Themenfeldanalyse bildet die Grundlage des weiteren Prozesses.

Die Themenfeldanalyse finden Sie hie zum Download:

 

Gemeinderat beauftragt Büro faktorgrün, Freie Landschaftsarchitekten Freiburg in Zusammenarbeit mit K9 Architekten, Freiburg mit der Ausführung der Planung

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 14. Juni 2016 die  Ergebnisse der Jurysitzung der Planungskonkurrenz „Marktplatz Rheinstraße“ zustimmend zur Kenntnis genommen und sich der Empfehlung des Preisgerichts angeschlossen, die mit dem 1. Preis ausgezeichnete Arbeit des Büros faktorgruen, Freie Landschaftsarchitekten Freiburg in Zusammenarbeit mit K9 Architekten, Freiburg zur weiteren Bearbeitung zu beauftragen.

Die Gemeinderatsvorlage sowie die Präsentation des Architekten Martin Schedlebauer im Gemeinderat finden Sie zum Download:

 

Auftaktveranstaltung: Architekturwettbewerb, Neugestaltung Innenstadt und Baustellenmanagement Stadthalle Breisach, 01. Juni 2016, 19:00 Uhr

Am Mittwoch, 01. Juni 2016, fanden auf Einladung der Stadt rund 140 Breisacher Bürgerinnen und Bürger den Weg in die Stadthalle. Die Ergebnisse des Architekturwettbewerbs zur Neugestaltung der Innenstadt und das Baustellenmanagement für den Zeitraum der Umbauarbeiten standen im Mittelpunkt der Informationsveranstaltung.

Bürgermeister Oliver Rein eröffnete den Abend mit einem persönlichen Rückblick auf den Werdegang des Marktplatzneubaus. Bereits seit Beginn der 1980er Jahre beschäftigt die Neugestaltung der zentralen Platzanlage Stadt und Bürgerschaft in der Münsterstadt. Es folgten Begehungen, Gemeinderatsbeschlüsse und – 30 Jahre später – ein internationaler Wettbewerb mit namhaften Architekturbüros. Zum Dialog in der Stadthalle begrüßte auch der Baudezernent, Herr Stefan Baum, die Bürgerinnen und Bürger. Er freue sich, als Baudezernent Teil des kommenden Dialogprozesses zum Baustellenmanagement zu sein.

Im ersten Teil der Veranstaltung stellte Herr Dr. Bernd Fahle, vom Büro Fahle Stadtplaner, das gewählte Wettbewerbsverfahren und die Preisträgerentwürfe vor:
Am drittplatzierten Entwurf gefiel der Jury besonders die eher dezente Veränderung des Markplatzes und Einbeziehung des Rheinufers in die Planung. Der zweitplatzierte Entwurf bestach durch wellenförmige Muster in Bodenbelag, die ebenfalls die Nähe zum Rhein aufnahmen. Der Siegerentwurf überzeugte die Juroren aufgrund der hellen Farbe des Bodenbelags, der Idee, statt des Europabrunnens eine Fläche für das Wasserspiel „Stadtgeschichte“ vorzusehen sowie der flexiblen Gestaltung der Autostellflächen. Während der Wintersaison können dadurch 13 zusätzliche Parkplätze auf dem Marktplatz geschaffen werden.
Der siegreiche Entwurf war im Anschluss Gegenstand des Bürgerdialogs, den Johanna Feix und Dr. Georg Fiedler von DIALOG BASIS moderierten. Wichtigstes Thema der Diskussion war die zukünftige Parksituation in der Innenstadt. Eine große Zahl von Vorschlägen und Ideen hierzu hatten die beiden Moderatoren bereits zwei Wochen zuvor in Gesprächen vor Ort gesammelt.  Wegen der Dringlichkeit des Themas stellte der Bürgermeister gleich zu Beginn des Abends eine zusätzliche Veranstaltung in Aussicht. In der Veranstaltung zum Thema Parken sollen mit geeigneten Formaten die Beiträge vonseiten der Bürgerschaft entwickelt und gemeinsam mit Experten Lösungen zur Parkplatzsituation erarbeitet werden. Im weiteren Verlauf der Diskussion zum Neugestaltungsentwurf Innenstadt wurden unter anderem die Klimawandelanpassung, beispielsweise durch entsprechende Bodenbeläge, Spielgeräte für Kinder oder die Beschattung durch Bäume besprochen. Zur Frage nach dem Verbleib des Europabrunnens konnte Bürgermeister Oliver Rein berichten, dass dieser an eine andere Stelle in der Stadt umgesetzt werde. Die Themenfelder, Anregungen und Fragen rund um das Thema Gestaltungsentwurf finden Sie in Kürze hier.

Im zweiten Teil der Veranstaltung stellte die Moderation das Baustellenmanagement vor. Es bietet den Rahmen für verschiedene Dialog- und Workshop-Formate, die den Verlauf der Baustelle begleiten. In enger Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern sollen Aktionen, Events und Informationsmaßnahmen entwickeln werden. Die Beteiligten waren sich einig, dass Kunden und Touristen während der Baumaßnahmen aktiv in das Stadtzentrum geführt werden sollen. Hierzu wurden verschiedene Feste, gemeinsame Angebots-Aktionen aber auch regelmäßige Information, zum Beispiel zu Parkalternativen, angeregt. Trotz der Bedenken, die besonders Inhaber kleiner Ladengeschäfte im Hinblick auf die Baustellen-Zeit haben, zeigten sich die Anwesenden zuversichtlich. Die Gewerbetreibenden erhoffen sich wichtige Unterstützung durch die gemeinsame Erarbeitung von Maßnahmen und möchten mit positiver Stimmung die Umsetzung anpacken. Die Stärke liege dabei insbesondere in der Zusammenarbeit aller Beteiligten. Die Initiative der Stadt eine neutrale Instanz, durch DIALOG BASIS, hinzuzuziehen wurde als sehr positiv aufgenommen. Weitere finanzielle Zuschüsse von Seiten der Stadt seien durchaus beabsichtigt, müssten jedoch im Gemeinderat abgestimmt werden, so Bürgermeister Oliver Rein. Wichtig war den Bürgerinnen und Bürgern außerdem, zu erfahren, wann es denn nun losgehe mit der Baustelle. Thomas Wolf, vom planenden Büro Zink Ingenieure, ist sich sicher: 2016 wird es noch keine Bagger in der Innenstadt geben. Die Themenfelder, Anregungen und Fragen rund um das Thema Baustellenmanagement finden Sie in Kürze hier.
Bürgermeister Oliver Rein betonte zum Abschluss ebenfalls, wie wichtig es der Stadt ist, die Gewerbetreibenden während der Bauphase zu unterstützen und kündigte die Veranstaltung zur Parkplatzfrage sowie den Workshop zum Baustellenmanagement nach der Sommerpause an. Einen kurzen Ausblick auf die geplanten Aktionen finden Sie in Kürze hier.


Moderiert wurde der Abend von Johanna Feix und Dr. Georg Fiedler von DIALOG BASIS, einer neutralen Dialog-Organisation, spezialisiert auf Bürgerbeteiligungsprozesse.

 

Architektenwettbewerb

Eine Innenstadt umzubauen, ist kein leichtes Unterfangen. Deshalb der Gemeinderat in seiner Sitzung am 20.10.2015 beschlossen, für die Umgestaltung des Marktplatzes und der Rheinstrasse einen Architektenwettbewerb durchzuführen. Die LBBW KE Stuttgart wurde mit der Durchführung dieses Wettbewerbsverfahren beauftragt.

14 Büros wurden zur Teilnahme an dem Wettbewerbsverfahren aufgefordert. 11 Büros hatten an diesem Verfahren teilgenommen.

Eine Jury, zusammengesetzt aus 4 stimmberechtigten Fachpreisrichtern und 2 Stellvertretern, sowie 8 stimmberechtigten Sachpreisrichtern und 4 Stellvertretern sowie 2 sachverständige Berater ohne Stimmrecht tagte am 15.04.2016.

Das Preisgericht hatte Herrn Dipl. Schonhoff zum Vorsitzenden der Jury gewählt. Er führte durch das Verfahren.
Bei diesem Verfahren wurden alle 11 vorliegenden Arbeiten in einem ersten Informationsrundgang besprochen und durch die Vorprüfer der LBBW KE wertfrei erläutert.

Anhand von einheitlichen Prüfkriterien wurden in einem zweiten Wertungsrundgang 6 Arbeiten ausgeschieden. Im weiteren Verfahren wurden aus den verbliebenen 5 Arbeiten nach eingehender Diskussion aller Beteiligter eine Rangfolge gebildet. Nach weiterer Beurteilung der Jury wurden 3 Arbeiten mit Preisen ausgezeichnet und 2 Arbeiten wurde eine Anerkennung ausgesprochen.

Die Preise und Anerkennungen wurden wie folgt festgelegt:


1. Preis € 8.500,-- Büro Faktor Grün, Freiburg mit K 9 Architekten Freiburg

2. Preis € 7.000,-- Bürogemeinschaft AG Freiraum, Freiburg und Pit Müller , Freiburg mit
Harter Architekten Breisach und Erne, Vogel hug Architekten Freiburg

3. Preis € 5.500,-- Büro Mann, Fulda mit Roller Architekten Breisach

1 Anerkennung € 2.500,-- Büro Stötzer, Freiburg mit Architekt Max-Dieter Mack Breisach

1 Anerkennung € 2.500,-- Büro Club L 94 Köln

 
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