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Leben&Arbeiten Breisach am Rhein
 
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Das blaue Haus in Breisach

"Wir brauchen Orte der konkreten Erinnerung". Diesen Satz sprach der Landtagspräsident von Baden-Württemberg, Peter Straub, anlässlich der Gedenkfeier am 27. Januar 2000 in Grafeneck. Genau das ist es, weshalb der Förderverein alles daransetzte das Haus zu erwerben, weshalb er es für Beisach erhalten und nutzen will. Nur die unmittelbare Authentizität eines Ortes - so lehrt die Erfahrung mit Gedenkstätten - lässt Geschichte anschaulich werden, lässt sich aus ihr lernen.

 
  • Erbaut vor 1691
  • Bis 1829 Gasthaus "St. Peter"
  • 1829 Kauf durch die Israelitische Gemeinde Breisachs
  • Von 1829 bis 1876 Israelitische Schule, zeitweise Jüdisches Armenspital
  • Von 1893 bis 1898 Unterbringung von Teilen der in Breisach stationierten Garnison
  • Bis 1940 Israelitisches Gemeindehaus und Kantorswohnung. Darin nach der Zerstörung der Synagoge von 1938 bis 1940 ein Gebetssaal der jüdischen Gemeinde
  • 1941 "Verkauf" an die Gugel-Werke Freiburg. Einrichtung einer Werkstätte für Militärprodukte
  • 1953 Rückgabe des Hauses an den Oberrat der Israeliten Badens
  • 1955 Verkauf an private Hand
  • 2000 Kauf durch den Förderverein Ehemaliges Jüdisches Gemeindehaus Breisach e.V.
  • 2002 Beginn der Renovierung durch die Firma Domiziel
  • 2003 Vorläufiger Abschluss der Renovierung und offizielle Einweihung
 

Kontakt:


Dr. Christiane Walesch-Schneller, Vorsitzende
Radbrunnenallee 15
79206 Breisach
Tel. 0049 - (0)7667- 8 08 34
Fax: 0049 - (0)7667- 91 29 51

E-Mail: info@juedisches-leben-in-breisach.de

Blaues Haus: Tel. 0049 - (0)7667- 91 13 74 (in der Regel nur mittwochs von 14-17 Uhr)

 
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