Navigation: Oben
 
Leben&Arbeiten Breisach am Rhein
 
Navigation: Inhalte

Große Drüsenameise (Tapinoma magnum) – Bevölkerung wird um Mithilfe gebeten

 

Große Drüsenameise (Tapinoma magnum)

Die Ameisenart Tapinoma magnum breitet sich zunehmend in Deutschland aus und kann insbesondere in Siedlungsgebieten größere Kolonien bilden. Die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammende Art gilt als invasiv und kann durch ihre Ausbreitung sowohl im öffentlichen Raum als auch auf Privatgrundstücken Probleme verursachen.

 

Tapinoma magnum ist eine kleine, schwarz gefärbte Ameisenart mit einer Körperlänge von etwa 2,5 bis 4 Millimetern. Die einzelnen Arbeiterinnen sind unterschiedlich groß. Für eine sichere Bestimmung sind häufig fachliche Untersuchungen erforderlich, da sie anderen heimischen Ameisenarten äußerlich sehr ähnlich sieht. Auffällig sind jedoch ihre oft sehr großen Kolonien mit zahlreichen Nestern sowie stark frequentierte Ameisenstraßen. Während viele heimische Arten eher unauffällig bleiben und kleinere Völker bilden, kann Tapinoma magnum sogenannte Superkolonien entwickeln, die sich über große Flächen erstrecken.

 

Durch ihre hohe Individuenzahl kann die Art Gehwege, Grünanlagen und private Gärten besiedeln und unterhöhlen. Zudem besteht die Möglichkeit, dass sie in Gebäude eindringt oder technische Infrastrukturen beeinträchtigt und beschädigt. Eine frühzeitige Erkennung neuer Vorkommen ist daher von großer Bedeutung, um geeignete Maßnahmen prüfen und die Bekämpfung einleiten zu können.

 

Die Stadtverwaltung bittet deshalb alle Bürgerinnen und Bürger um ihre Unterstützung. Wer ungewöhnlich große Ansammlungen kleiner dunkler Ameisen oder ausgedehnte Ameisenstraßen beobachtet und den Verdacht hat, dass es sich um Tapinoma magnum handeln könnte, wird gebeten, die Beobachtung der Stadtverwaltung zu melden. Hilfreich sind dabei Angaben zum Fundort sowie – wenn möglich – aussagekräftige Fotos der Ameisen und ihres Umfelds.

 

Nicht jede größere Ameisenkolonie gehört automatisch zu dieser Art. Umso wichtiger ist eine fachliche Überprüfung der gemeldeten Verdachtsfälle. Mit der Unterstützung der Bevölkerung können mögliche Vorkommen frühzeitig erkannt und eingedämmt werden.

 

Verdächtige Ameisensichtungen melden Sie bitte an:

 

Frau Schamne, Sachgebiet Technische Infrastruktur & Natur

Tel.: 07667 832-312 oder E-Mail: tiefbau@breisach.de

 
Navigation: Zusatzinhalte
Top ^