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Leben&Arbeiten Breisach am Rhein
 
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9. Dauerausstellung „Jüdisches Leben in Breisach 1931“

Datum 10.06.2020
Zeit 14-17 Uhr
Veranstaltungsort Blaues Haus
Rheintorstr. 3 (früher "Judengasse")
79206 Breisach am Rhein
Telefon 0049 - (0)7667 - 91 13 74
info@blaueshausbreisach.de
www.blaueshausbreisach.de
Veranstalter Förderverein Ehemaliges Jüdisches Gemeindehaus Breisach e.V.
Rheintorstr. 3 (früher "Judengasse")
79206 Breisach am Rhein
Telefon 07667 911 374
info@blaueshausbreisach.de
www.blaueshausbreisach.de

Mit der Dauerausstellung „Jüdisches Leben in Breisach 1931“ im Obergeschoss des Blauen Hauses geht der Förderverein neue Wege der Geschichtsvermittlung. Die ehemaligen Wohnräume des letzten Kantors Michael Eisemann und seiner Familie wie das Gemeindezimmer bieten einen lebendigen Zugang zum Alltag der Familie Eisemann und der jüdischen Gemeinde im Frühjahr 1931, kurz vor dem Pessachfest. Die Raumtexte (deutsch und englisch) informieren über die jeweilige Nutzung der Zimmer, ausgewählte Schlüsselobjekte aus der kleinen Sammlung des Hauses geben Einblick in das religiöse Leben wie den bürgerlichen Alltag.

Das fröhliche Familienfoto der Eisemanns, Kantor Michael und seine Frau Clara, mit den beiden Söhnen Ralf und Ludwig sowie der christlichen Haushälterin Franziska, ist Leitbild der Ausstellung.

In allen vier Räumen, Gemeindezimmer (elsässisch: Kahlstub), Herrenzimmer (gute Stube), Kinderzimmer und Küche, sind Hörstelen zur interaktiven Nutzung installiert. Die Kurzhörspiele, deutsch und englisch abrufbar, spiegeln gewöhnliche Alltagsgeschichten der Familie wider. Es geht um den Schulalltag der Buben, Kochrezepte, Vorbereitungen zum Pessachfest oder den Entwurf einer Trauerrede, die Kantor Michael Eisemann für ein verstorbenes Gemeindemitglied formuliert hat. Die Drehbücher für die Hörspiele sind anhand von Interviews und Aufzeichnungen von Ralph Eisemann und Hans-David Blum sowie historischer Dokumente und Zeitungsartikel entstanden. Die kurzen Dialoge verdeutlichen beispielhafte Alltagssituationen des Jahres 1931 im damaligen Gemeindehaus. Es war das vorletzte Jahr, in dem jüdische Bürger ein unbehelligtes Leben in Deutschland führen konnten, bevor die Nazidiktatur ihm ein gewaltsames Ende bereitete.

Öffnungszeiten: mittwochs und sonntags
(außer an Feiertagen) 14 – 17 Uhr

Weitere Termine und Führungen auf Anfrage.

Die Ausstellung wurde unterstützt durch die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg.

 

Wichtiger Hinweis!

Das Blaue Haus ist wieder zu den gewohnten Zeiten für Einzelbesucher*innen und Familien geöffnet. Bitte beachten Sie unsere Richtlinien für den Gedenkstätten- und Ausstellungsbesuch während der Corona-Pandemie, zu Ihrem eigenen Schutz, wie dem unserer Mitarbeiter*innen.

• Kommen Sie bitte entweder alleine oder mit Ihrer Familie und verabreden Sie sich vor Ort mit max. einer weiteren Person.

• Bitte tragen Sie während Ihres Besuchs einen Mund-Nasen-Schutz.

• Bitte halten Sie während des Gedenkstättenbesuchs den üblichen Mindestabstand zu anderen Personen von 1,5 - 2 Metern ein und achten Sie auf unsere zusätzlichen Beschilderungen im Haus. In der Regel sollten sich nicht mehr als 2 – 3 Personen in jedem Ausstellungsraum befinden. Bei der Nutzung des Treppenaufgangs bitten wir um rücksichtsvolle und selbständige Koordination.

• Die Hörstationen sind derzeit nicht über Hörlöffel nutzbar, jedoch über Lautsprecher. Die Auswahlknöpfe werden vor und nach jeder Öffnung desinfiziert.

• Wir bieten zurzeit keine Gruppenführungen an. Während der Öffnungszeiten stehen wir Ihnen jedoch vor Ort für Fragen zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 
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